RSS-Feeds können auf zahlreiche Weise eingesetzt werden: Entweder für Aktualisierungen in Mailprogrammen, Einbindung in Smartphone-Apps oder zur Veröffentlichung in sozialen Netzwerken wie Twitter oder Facebook. An dem folgenden Beispiel wird ein Codebeispiel gezeigt, wie es mit WsWin möglich ist, einen eigenen RSS-Feed seinen Besuchern anzubieten, bzw. seine Wetterdaten in Facebook oder Twitter zu veröffentlichen.
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<title>Wetterstation Berlin</title>
<link>http://www.domain.tld</link>
<description>Wetterwerte der Station Berlin</description>
<language>de-de</language>
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<title>Wetterwerte Berlin vom %ws_date%, %ws_time% Uhr</title>
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<![CDATA[Temp Max %maxval[2]% Min %minval[2]% Druck Max %maxval[33]% Min %minval[33]% Wind Max %maxval[35]% (%wind_txt%) Regen %rainday%]]>
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<pubDate>%ws_rfc822datetime%</pubDate>
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Die exemplarische Wetterstation Berlin bindet das Textfile als Template ein, welches nach jedem Aktualisierungsintervall durch das Programm WsWin verarbeitet wird und die interpretierte Datei feed.xml erzeugt. Zeile 2 leitet die Deklaration für den RSS-Feed in der Version 2 ein. In Zeile 5 wird dem Feed einen Namen gegeben. In Zeile 6 gibt der Wetterstationsbetreiber einen Linkverweis idealerweise auf seine eigene Wetterwebsite an. In Zeile 7 darf eine kurze Beschreibung nicht fehlen, was der Nutzer des Feeds erwarten darf. Bitte an dieser Stelle keine Romane schreiben. Zeile 8 sagt uns, dass der Inhalt in deutsch formuliert wurde.
Nachdem der hauptsächliche Teil des Feeds eingerichtet wurde, kommt nun das Herzstück an die Reihe. Wir wollen die Wetterdaten ausgeben. Dazu leiten wir das Ganze mit einem item Tag ein und machen und an die weiteren Angaben. In Zeile 11 wird der Titel des Beitrags im Feed definiert. Nicht zu verwechseln mit dem Title-Tag des gesamten Feeds weiter oben. Wir nutzen diese Zeile, um dynamisch das Datum und die Uhrzeit mit auszugeben.
Und nun der Description-Tag: Innerhalb des CDATA-Abschnitts kommen unserer eigentlicher Inhalt, den wir wiedergeben möchten. Erst einmal: Warum brauchen wir den CDATA-Abschnitt? Ab hier wird dem Browser mitgeteilt, dass er keinen Quelltext parsen soll, also nur Text ausgibt. Wenn ihr also Sonderzeichen nutzen wollt und nicht möchtet, dass euch der Browser den Text parst, also in HTML umändert, dann nutzt man dafür den CDATA-Abschnitt. Das nur beiläufig am Rande bemerkt.
In Zeile 13 jedenfalls könnt ihr euch austoben und eurer Phantasie freien Lauf lassen, was dort angezeigt werden soll. Aber nicht vergessen: Wenn der Feed in den sozialen Netzwerken wie Twitter oder Facebook wiedergegeben werden soll, dann gelten bestimmte Zeichenlängenbegrenzungen (Twitter = 140 Zeichen; Facebook = 520 Zeichen).
In Zeile 15 kommt das pubDate hinein. Dieses Pubdatum ist ein Zeitdatum im Format RFC822. Zum Glück hat WsWin eigens dafür eine Variable zur Verfügung gestellt. Diese Zeile sorgt dafür, dass eine Feednachricht nur dann aktualisiert wird, wenn ein neues Update erfolgte. Ändert sich also das Zeitdatum in Zeile 15, dann werden Feed-Apps und Programme dazu angewiesen, den neuen Text anzuzeigen. Dies hat den Vorteil, dass eine Textnachricht nur einmal erscheinen kann und doppelte Texte vermieden werden können.
Zum Schluss werden die noch offenen Tags geschlossen und wir haben das fertige RSS-Feed Template für WsWin. Für die Einbindung in Social Media gibt es nützliche Webdienste wie den kostenlosen Twitterfeed, der auch Facebook versteht.




